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Historie Die Geschichte von Erichs Meisterstück

Die Historie unseres Unternehmens

Der Firmengründer Erich Janke wurde 1914 in Gissolm im heutigen Polen geboren. Dort erlernte er das Bäckerhandwerk. Das Schicksal verschlug ihn nach Wittstock, wo er seine spätere Frau Waltraut, eine Flecken Zechlinerin, kennenlernte.

1949 pachteten beide in der Grävenitzstraße in Flecken Zechlin eine kleine Bäckerei. Die Bäckerei Janke war gegründet. 1948 wurde Tochter Rose­marie geboren und als dann 1951 Sohn Wilfried zur Welt kam, war für Erich Janke klar, dass er jetzt einen Nachfolger hat und durchstarten kann.

Anfang der 1950er Jahre kauften Jankes die alte Bäckerei der Familie Weger am Markt, eröffneten einen kleinen Laden und modernisierten die Backstube. Vor ihnen lag nun die Aufgabe den stetig wachsenden Bedarf an Brot und Brötchen zu decken. In den Sommermonaten wurden täglich an die 15000 Brötchen und bis 600 Brote gebacken, um auch die zahlreichen Urlauber in der Region versorgen zu können.

Im Jahr 1973 wurde Erich Janke sehr krank. Sein Sohn Wilfried, gerade 22 Jahre alt und gelernter Konditor, machte deshalb mit einer Sondergenehm­igung seinen Meister. 1974 wurde er jüngster Konditormeister der DDR und übernahm die Leitung des Familienbetriebes.

Er schloss Verträge mit der HO, dem Konsum und mit Hotels ab und belieferte Zeltplätze und Ferieneinrichtungen. Durch die damalige Mangelwirtschaft kam es zu intensivem Tauschhandel. So kamen Rosinen und Mandeln für tausende Stollen direkt aus Dresden. Überall waren Janke-Stollen sehr begehrt. Doch aus Dresden holte sich Wilfried Janke nicht nur Zutaten, sondern auch seine Frau.

 

Inzwischen hat das Ehepaar zwei erwachsene Söhne, die ihr Lebenswerk weiterführen. In den Jahren 1965 bis 1989 wurden elf Bäcker und Kondi­toren sowie eine Verkäuferin ausgebildet. Dann kam die Wende und nichts war mehr wie früher. Die bisherigen Großkunden fielen weg, Discounter entstanden und wurden Konkurrenten, Urlauber blieben aus. Viele Bäcker kapitulierten, aber nicht Wilfried Janke. Die Bäckerei nannte sich nun "Landbäckerei Janke", um sich in den Städten von anderen Bäckern abzuheben. 1991 wurde die erste Filiale in Mirow eröffnet. Es folgten Filialen in Neuruppin, Wittstock und Rheinsberg. Der Betrieb schrieb schwarze Zahlen, Familie Janke konnte aufatmen.

Doch dann kam der schrecklichste Tag für die Firma: Himmelfahrt 1996. Die Bäckerei brannte ab. Für die Familie und die Mitarbeiter eine furchtbare Zeit, die niemand vergessen wird. Doch Wilfried Janke gab nicht auf. Er organisierte Ware von anderswo, kaufte Ladenbacköfen in denen die Verkäuferinnen selbst Ware abbacken konnten und Dank des Engagements aller konnte die Firma überleben.

Ab 1997 entstand dann unter größten personellen und finanziellen Anstrengungen eine neue größere Bäckerei in der Bahnhofstraße, dem heutigen Firmensitz. Doch die Anstrengungen erwiesen sich später als Vorteil. Es konnte expandiert werden. Es entstanden 25 Filialen und es gibt 4 Verkaufsmobile. Die Belegschaft wuchs auf 130 Mitarbeiter. In den Jahren 1992 bis 2012 wurden 15 Bäcker, 6 Konditoren und 14 Verkäuferinnen ausgebildet.

2012 wurde die Firma von einem Einzelunternehmen in eine GmbH & Co. KG umgewandelt und wird nun von der 3. Generation der Familie unter der Leitung von Norbert Janke geführt.
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